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Samstag, 7. Februar 2015

Wenn die Venen streiken

ach ist das Leben nicht schön ?

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Zunächst einmal ich hatte einen Port
Scheiß teil muss immer neu gestochen werden
-.- , dies ist ein Zentralervenöser katheter um z.b Medikamente mir zu verabreichen und er endet vor dem rechten vorhof (google it)
Nun war das Problem, dass dieser trotz regelmäsigen spülen immer verstopfte und somit haben Ärzte versucht mir einen "normalen" Venenzugang zu geben.
Da meine Venen mittlerweile streiken nach so vielen malen ging nichts mehr.
So lag am Ende der Zugang an meinem Fuß.

Weil das so aber nicht weiter gehen kann, hab ich jetzt einen hickman (google it :D)
Normalerweise hätte ich heute nach Hause gedurft, weil ich mir die Infusionen, dann auch zu Hause geben kann.
Tja Normalerweise.
Wie schön das alles so nooooorrrmmall ist.
Dadurch das sich das jetzt aber entzündet hat, muss ich hier bleiben, weil das zu einer Sepsis (Blutvergiftung) führen kann.
Ich seh es schon kommen aus ein paar tagen die "geplant" waren werden wieder Monate hier auf der Onko Station

Ach hab ich schon erwähnt wie schön alles ist? :D

Da das mit dem Essen hier auch nicht so klappen will habe ich jetzt wieder eine Nastrogastrale Sonde und eben den Hickman, da darüber auch Nahrung laufen kann.
Da werde ich hier wieder Fett und kann nichts dagegen tun.

Wie schön Normal alles mal wieder ist :D

Wenigstens kommt mein Opa mich besuchen oder ich ihm im Rollstuhl.
Wenigstens etwas.

genug gemeckert
Ich hoffe das Video funktioniert :)
https://www.facebook.com/video.php?v=10202154740061155&fref=nf

Donnerstag, 5. Februar 2015

Der Vampir

von onkokids.

Ich komme mir echt so vor, als wäre ich ein Vampir.
Ständig brauche ich Blut von anderen, weil ich selber keins mehr habe.

Ich habe es vor ein paar Tagen schon geahnt, dass es so kommen wird.
Nun meine Lieben Leute.
Der Moment ist da.
Ich liege seid gestern Mittag schon hier und bekomme Blut.
Blut von fremden Menschen.

Da ich Dauer am schlafen bin, verpasse ich die Ärzte immer und weiß deswegen nicht so wirklich was los ist ob es das ist wie immer oder eben nicht.
Schlafen, Schlafen -Ich kann nicht genug Schlafen und somit wünsche ich euch einen erholsamen Tag, denn ich werde mal wieder meine Augen zu machen.

Und ein wunderbares Dankeschön an 11 Leser damit hätte ich nie gerechnet, erst recht nicht in so einer kurzen Zeit.

Was ich noch los werden will.
Geht Blutspenden bitte, es ist immer so wenig da -viel zu wenig.
Ich stand schon so oft "leer" da über Tage, weil nichts mehr da ist.
Das hätte mein Leben kosten können.
Deswegen geht bitte bitte Blutspenden!
Ihr bekommt keine Krankheiten, es tut nicht weh, kostet Kaum Zeit und ihr bekommt sogar Geld dafür teilweise bis zu 50€ und bei Blutplasma ist es sogar mehr.

Ihr könnt Leben retten! 

Dienstag, 3. Februar 2015

Zu schwer fürs Leben

Sie würde gerne Zeit haben um Ihre Gedanken zu Ordnen.
Doch diese Zeit, ist schwer für Sie zu finden, denn nirgendwo ist sie allein.

Sie liegt dort im Bett und es ist schwer für sie.
Offene Stellen zeichnen sich an ihrer Haut ab, vom vielen liegen.
Doch es ist Schwer für Sie nichts zu tun.
Sie wartet und blättert durch die Magazine,
Wartet und starrt auf die Tür, in der Hoffnung jemand würde rein kommen.
Doch es ist Schwer für Sie zu wissen, dass niemand kommen wird.

Sie ist Instabil, zu Instabil um aufzustehen
aber sie muss so tun als wäre alles Ok
Alles in Ordnung.
Sie fragt sich, wann jemand mal für Sie die Augen öffnet -so wie sie es Tag für Tag für andere tut.
Sie fragt sich, wann sie mal eine Schulter zum Anlehnen bekommt und wann sie mal nicht Ihre Schulter hin halten muss.
Doch es ist einfach zu schwer für Sie.
Zu Schwer für sie zu reden.

Zu Schwer um zugeben zu müssen, dass sie nochmal Blut braucht die Woche.
Schwer für sie zu kämpfen gegen so viel.
Schwer für Sie.

Es ist einfach Schwer für  Sie, zu wissen, dass es anderen noch deutlich schlechter geht körperlich aber Sie Seelisch stabiler sind.

Ps: rechts von euch seht ihr eine neue Seite "myself" vielleicht könnt ihr mal vorbei schauen und schauen ob da irgendwas noch nicht verstanden wird ? :D
♥

Sonntag, 1. Februar 2015

London Hospital


Am Freitag morgen der Anruf.
"Hallo, hier ist das Krankenhaus H.  spreche ich mit einem Familienmitglied vom S. S?" =mein Opa
Ich war erstmal mega schockiert und konnte kaum Worte fassen..Ich hab mir gedacht bitte nicht schon wieder. 
"Ja, hier ist die Enkelin. Was ist denn los?"  
"Ach hallo Miriam! Ihr Opa liegt bei uns im Krankenhaus zur Behandlung und hatte um Besuch gebeten. Auf welcher Station er Liegt wissen sie ja dann jetzt, ihr Opa liegt im Zimmer 182"

"Ok gut danke für den Anruf, wir werden gleich vorbei kommen." 

Da ich selber oft in diesem Krankenhaus bin -auf genau dieser Station- bzw in dem Kindergang ,  wusste ich genau was das für eine Station war und genau das hat mich beunruhigt!
Mein Opa hat Darm- und Magenkrebs, der wurde behandelt und mein Opa hat jetzt einen Stoma (Künstlicher Darmausgang) . Der Krebs ist zwar immer noch da aber er ist bei ihm stillgelegt.
Heißt also er verbreitet sich nicht mehr.
Doch diese Station war keine Onkostation für Darmkrebs oder etwas anderes verbundenes 
Nein.
Diese Station ist eine Intensiv Station für Leukämie (Blutkrebs) und andere Krebs Erkrankungen des Blutes , des Knochenmarks und den Lympknoten.


Ihr müsst wissen mein Opa hat für mich eine ziemlich starke Papa Funktion, weil mein Dad leider sehr oft weg ist und die Tatsache das er auf "meiner" Station lag hat mich noch mehr schockiert, denn ich weiß das er noch einmal eine Chemo nicht überleben wird.
Lange Rede.
Wir sind also dahin. Sie haben schon verdachte, die sie aber nicht äußern wollen.
Mein Opa geht es mehr oder weniger noch Gut und somit bin ich dann wie geplant nach London geflogen vormittags -wenn auch mit Schuldgefühlen, denn ich habe ihn allein gelassen.
Ich hatte Angst das er Stirbt.  So wie noch nie zuvor.

♥____________________Großer Cut _______________________♥

Ich bin gegen Freitag  Mittag, dann in London gelandet und es ging dann direkt los zum Fotoshooting.
Irgendwann so um halb eins Nachts landete ich endlich im Bett und war froh nach diesen anstrengenden Tag endlich ein paar Stunden schlafen konnte.
Um 9 Uhr klingelte mein Wecker, ich zog meine gammel Sachen an und fuhr mit der U-Bahn los zum nächsten Fotoshooting, als ich ankam war alles schon fertig und nur noch Ich musste fertig gemacht werden.
Gegen Mittag hatte ich dann Frei und bin mit dem London Eye gefahren, Im Sea Life und natürlich auf der Oxford street zum shoppen.
Abends bin ich dann mit dem Zug zurück und kam die Nacht um 6 Uhr am Bahnhof an wo ich abgeholt wurde.
Habe dann kurz geschlafen und bin dann wieder ins Krankenhaus und diesmal war ich nicht die Patientin sondern eine ganz normale Besucherin.
Selbst die Stationschwester hat sich schon gewundert und mit mir gelacht.!

Leider sind alle Bilder noch in der Bearbeitung außer meine 
Die sind mir sogar das Bein hoch geklettert :')